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Mobilisierung Turmag-Bohrmaschine

Umbau und Mobilisierung einer Turmag Druckluft-Lafetten-Bohrmaschine.

Diese Turmag Druckluft-Lafetten-Bohrmaschine wurde im Dezember 2018 in den Bestand aufgenommen und seitdem mit großem Erfolg im Bergbausektor eingesetzt. Nach den jüngsten Verbesserungen im Februar dieses Jahres ist sie weiterhin im Einsatz.

Aufgrund der kleinen Bauart werden mit dieser Maschine auch in sehr beengten Räumlichkeiten gute Bohrergebnisse erzielt. Durch ihre Explosionsschutzausführung kann und wird mit der Maschine in allen geologischen Formationen gearbeitet, in denen explosionsfähige Gase austreten könnten. Insbesondere zur Erstellung von Entspannungsbohrungen mit kurzen Bohrlochlängen und großen Kalibern unter schwierigsten Bedingungen ist die Maschine hervorragend geeignet.

Der speziell von THYSSEN SCHACHTBAU hergerichtete Bohrtisch erlaubt es, in allen Schwenkrichtungen Bohrungen zu erstellen. Der Bohrgestängewechsel wird über die vorn neu angebrachte pneumatisch-hydraulisch gesteuerte Klemm/Durchführung vollzogen. Hier bestand für unser Bohrpersonal wiederholt Verletzungsgefahr durch abrutschende Werkzeuge. Diese Probleme sind mit der neuen Klemmvorrichtung nunmehr beseitigt.

Weiterhin wurde für das „Brechen“ der Bohrrohre direkt am Bohrgetriebe ein spezieller Klemmschlüssel bei der Fa. Welldone gefertigt. Mit diesen nicht wesentlichen Änderungen wurde nicht in die CE-Konformität der Maschine eingegriffen, aber trotzdem nachhaltig das sichere Arbeiten verbessert.


Turmag1

     

Turmag2

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Startschuss am berühmtesten Wahrzeichen des Ruhrgebietes

Zeche Zollverein.

Die Zeche Zollverein mit dem berühmten Fördergerüst Schacht XII ist nicht nur UNESCO Weltkulturerbe und das mit Abstand berühmteste Wahrzeichen des Ruhrgebietes, sondern war bis 03.03.2023 auch aktiver Bestandteil der Grubenwasserhaltung der RAG.

Über Tage wurden Teile aus der Zeit des aktiven Bergbaus bewahrt, auch unter Tage in rund 1.000 m Teufe gab es noch ein kleines „Bergwerk“. Neben dem Wahrzeichen Schacht XII gibt es wenige hundert Meter entfernt mit Schacht 2 den zweiten Zugang nach unter Tage. Bis zum Nachmittag des 03.03.2023 wurden über große und leistungsstarke Pumpen von dort unten jede Minute etwa 8.000 Liter Grubenwasser (fast 50 Badewannen pro Minute) nach über Tage gepumpt und in die Emscher geleitet. Damit ist es jetzt vorbei!

THYSSEN SCHACHTBAU erhielt im April 2020 von der RAG Aktiengesellschaft den Auftrag, sämtliche noch vorhandene Grubenwasserhaltungsstandorte im Ruhrgebiet, an denen von unter Tage Grubenwasser gepumpt wird, so umzubauen, dass dort im Regelfall kein Wasser mehr gepumpt werden muss und damit keine Schächte und Strecken unter Tage mehr nötig sind. In den letzten fast drei Jahren haben Mitarbeiter von THYSSEN SCHACHTBAU mit Hochdruck daran gearbeitet, dieses Ziel zunächst an den Standorten Concordia in Oberhausen sowie Amalie und Zollverein in Essen zu erreichen. Am Standort Concordia war das bereits im Oktober vergangenen Jahres der Fall, so dass die dortigen Schächte 2 und 6 seitdem mit Beton verfüllt werden. Auf Zeche Zollverein ist man nun seit Freitagnachmittag soweit, dass die Schächte 2 und XII mit Beton verfüllt werden. In den nächsten Tagen folgen die Schächte Amalie und Marie des gleichnamigen alten Bergwerkes im Zentrum von Essen.

THYSSEN SCHACHTBAU hat damit einen wesentlichen Bauabschnitt in dem auf mehrere Jahre angelegten Bauvorhaben erreicht. Für die RAG bedeutet es, dass das Ziel, die Emscher von der jahrzehntelangen Einleitung von Grubenwässer zu befreien, nunmehr erreicht ist. Die Emscher, ehemals ein Sinnbild für negative Folgen der Montanindustrie an Rhein und Ruhr, wird damit endgültig zum Grünen Band quer durchs Revier.

In den nächsten Jahren wird THYSSEN SCHACHTBAU noch die ehemaligen Bergwerksstandorte Friedlicher Nachbar und Robert Müser in Bochum, Heinrich in Essen sowie Hünxe und Lohberg umbauen.

Wir halten Sie informiert!

Zollverein XII komp      Zollverein 1 und 2 komp

 

 

Prüfung der Bohranlage Prakla RB-50

Vier-Jahresabnahme der Bohranlage Proakla RB-50+/201.

Die Abnahme wurde durch die Firma AHA Prüfung und Abnahme GmbH am Mittwoch den 18.01.2023 auf unserem Bauhof erfolgreich durchgeführt.

Nach der Abnahme lobte der Prüfer die Präsentation der Anlage sowie das gesamte Team. Er war sehr erfreut über den sehr guten Zustand der Maschine.

Da optional zu dieser Anlage auch noch eine hydraulisch verfahrbare Hub-Bühne genutzt werden kann, soll zum nächstmöglichen Termin auch diese zusammen mit der Bohranlage abgenommen werden. Dieses versetzt uns in die Lage weitere spannende Projekte konkurrenzfähig auf dem Markt anbieten zu können.

THYSSEN SCHACHTBAU GMBH  plant die RB-50 im ersten Halbjahr 2023 für weitere Einsätze im In- und Ausland zu nutzen.

Prakla RB 50

Jetzt fließt Beton statt Grubenwasser

Seit dem 12.12.2022 werden die beiden letzten noch offenen Schächte der ehemaligen Zechen Concordia in Oberhausen mit Beton verfüllt. Zur Vorbereitung darauf hat THYSSEN SCHACHTBAU in den letzten gut 30 Monaten umfangreiche Raubarbeiten sowie Umbauarbeiten in den Schächten und über Tage vorgenommen.

Bisher waren Schacht 2 und Schacht 6 sowie ein kleiner Teil des Grubengebäudes auch nach Einstellung der Kohleförderung 1968 offengehalten worden. Über die Schächte wurde noch bis Ende September 2022 Grubenwasser nach über Tage gepumpt und in die Emscher abgeleitet.

Dies ist nun Geschichte. Das Grubenwasser steigt in den nächsten Jahren planmäßig bis auf ca. -620 Meter an und wird dann untertägig der Grubenwasserhaltung am ehemaligen Bergwerk Walsum in Duisburg zulaufen. Dort wird es dann nach über Tage gepumpt und in den Rhein abgeleitet. Für die Emscher stellt die Beendigung der Einleitung einen wichtigen Schritt im Rahmen des Umbaus zu einem natürlichen Gewässer dar.

Nach den Standorten Auguste Victoria in Marl sowie Haus Aden in Bergkamen ist dies bereits der dritte Standort, den THYSSEN SCHACHTBAU im Auftrag der RAG Aktiengesellschaft im Rahmen der Ewigkeitsaufgabe Grubenwasserhaltung umbaut. In den nächsten Wochen werden auch die Standorte Zollverein sowie Amalie in Essen soweit hergerichtet sein, dass sie verfüllt werden können und kein Grubenwasser mehr in die Emscher einleiten.

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Pumpen auf Concordia 2/6 abgestellt.

Erstes Etappenziel erreicht.

Pünktlich am 30. September 2022 kurz nach 22:00 Uhr wurden die Pumpen der Grubenwasserhaltung am Standort Concordia 2/6 der RAG Aktiengesellschaft abgestellt. Damit fließt aus dem ehemaligen Bergwerk in Oberhausen, welches bereits 1968 stillgelegt wurde und noch über die beiden Schächte 2 und 6 verfügt, kein Grubenwasser mehr in die Emscher.

In den nächsten beiden Monaten werden die Schächte in einer Teufe von ca. 650 m (Schacht 2) bzw. ca. 780 m (Schacht 6) mit Bühnen verschlossen und dann von dort aus bis nach über Tage verfüllt.

THYSSEN SCHACHTBAU GMBH erhielt im Frühjahr 2020 von der RAG Aktiengesellschaft den Auftrag als Generalunternehmer die noch vorhandenen acht ehemaligen Bergwerksstandorte, aus denen Grubenwasser nach über Tage gepumpt wird, so umzubauen, dass kein Grubenwasser mehr in die Emscher abgeleitet werden muss.

Am Standort Concordia ist mit dem Abschalten der Pumpen das erste Etappenziel erreicht. Bis Jahresende folgen die Standorte Zollverein und Amalie in Essen sowie Carolinenglück in Bochum.

Weitere drei Standorte leiten ihr Grubenwasser in die Ruhr und werden ebenfalls in den nächsten Jahren umgebaut. Mitte der 2030er Jahre wird dann ein Großteil des Grubenwassers nur noch am Standort Lohberg bei Dinslaken nach über Tage gepumpt und in den Rhein abgeleitet.

Die Mannschaft von THYSSEN SCHACHTBAU hat in den letzten Monaten mit Hochdruck daran gearbeitet, den Termin zum Abschalten der Pumpen auf Concordia einzuhalten und wird dies bei den noch ausstehenden Standorten ebenfalls erfolgreich umsetzen.

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Neues Familienmitglied

THYSSEN SCHACHTBAU verjüngt seine Fahrzeugflotte.

THYSSEN SCHACHTBAU hat die eigene Fahrzeugflotte um einen Epiroc Boomer E2C erweitert.

Der elektrohydraulische Vortriebsbohrwagen verfügt über zwei Bohrlafetten inklusive Klemmvorrichtung zum Verlängerungsbohren sowie einen dritten Arm mit Servicekorb.

Mit ihm lassen sich Querschnitte bis ca. 110 qm abbohren. Motor, Steuerung und Bohrhämmer gehören zum neuesten, was der Markt zu bieten hat.

Die optional zuschaltbare Automatik ermöglicht einen „mannlosen“, vollautomatischen Betrieb an der Ortsbrust, was die Genauigkeit erhöht, Zykluszeiten senkt und am Ende Zeit und Kosten spart.

Zukünftig kann der Bohrwagen, dessen Fahrantrieb neuesten Abgasnormen genügt, nicht nur im Tunnelvortrieb, sondern auch in der Rohstoffgewinnung eingesetzt werden. Die kompakte Bauweise ermöglicht dabei ein weites Spektrum – von sehr kleinen Querschnitten mit 25 qm bis über 110 qm.

THYSSEN SCHACHTBAU richtet sich damit konsequent auf künftige Herausforderungen im Bergbau und in Infrastrukturprojekten aus.

COMPETENCE BY EXPERIENCE. YOUR PARTNER.

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Bohren im Hochgebirge

Projektidee Pumpspeicherkraftwerk Lünerseewerk II. 


Die THYSSEN SCHACHTBAU GMBH ist an dem Projekt Lünerseewerk II mit der Durchführung von 4 Explorationsbohrungen beauftragt worden.

Das Lünerseewerk II ist ein Pumpspeicherkraftwerk und eines der zahlreichen Elektrizitätswerke der illwerke vkw AG im österreichischen Montafon.

Die Gesamtteufe der Bohrungen beträgt ca. 2.000 m. Zum Einsatz kommen parallel zwei Bohranlagen.

Die Bohrarbeiten finden auf einer Höhe von 2.000 bis 2.250 m statt. Die besondere Herausforderung dieser Baumaßnahme stellt die Tatsache dar, dass sowohl im Zuge der Baustelleneinrichtung als auch im weiteren Verlauf der Bohrarbeiten sämtliches Personal und Material per Hubschrauber an die entsprechenden Bohrpunkte geflogen werden muss.

Pumpspeicherkraftwerke leisten einen verlässlichen Beitrag für eine CO2-freie Stromversorgung.

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Semmering Basistunnel – Erster Durchschlag

Verbindung hergestellt mit dem ersten Durchschlag am 8. Juni 2022 nach 7 Jahren.

Ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur Fertigstellung des Semmering Basistunnels konnte mit dem ersten Durchschlag Mitte Juni 22 erreicht werden.

Seit ca. 7 Jahren baut die THYSSEN SCHACHTBAU GMBH mit den ARGE-Partnern Implenia und HOCHTIEF das Baulos SBT1.1.

Ausgehend von Gloggnitz und Göstritz wurden bis dato bereits rd. 13.000 Meter Tunnel sowie 2 Schächte (jeweils ca. 250 m Teufe) im Spreng- und Baggervortrieb aufgefahren. Wasserführende Bereiche wurden mit vorauseilenden Injektionsmaßnahmen vergütet.

Das THYSSEN SCHACHTBAU Team ist stolz, diesen Meilenstein gemeinsam mit allen Partnern erreicht zu haben und freut sich auf alle zukünftigen Herausforderungen bei diesem strategischen Infrastrukturprojekt.

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Neues Fördergerüst über den Dächern Freibergs

Fördergerüst am Schacht Rote Grube in der Innenstadt von Freiberg kurz vor der Fertigstellung.

Nach umfangreicher gemeinsamer Planung durch die THYSSEN SCHACHTBAU GMBH und die Niederlassung Jena der TS BAU GMBH entsteht nach über 50 Jahren nach Einstellung des Freiberger Gewinnungsbergbaus ein neues Fördergerüst über den Dächern Freibergs.

Das Fördergerüst am Schacht Rote Grube dient der Schachtsanierung und der anschließenden Sanierung des Rothschönberger Stollns. Die Fertigstellung dieses wichtigsten Stollns im Freiberger Revier wurde vor wenigen Wochen zum 145. Mal gefeiert.

Die Komplexität des Vorhabens entstand nicht nur durch das innerstädtische Bauen, sondern auch durch die Errichtung des Fördergerüstes im Bestand auf einer bereits mehrfach abgegrabenen Bergbau Halde innerhalb eines denkmalgeschützten Gebäudes.

Die Gründung erfolgte über drei massive Stahlbetonfundamente, welche wiederum auf insgesamt zwölf 20 m langen Bohrpfählen ruhen. Das neue Fördergerüst wurde um das Bestandsgerüst herum errichtet. Anschließend wurde das Bestandsgerüst am neuen Fördergerüst abgefangen und im Bereich der Rasenhängebank geraubt. Somit konnte ein Kompromiss aus Baufreiheit und Denkmalschutz als optimale Ausgangslage für die Schachtsanierung geschaffen werden. Diese Schachtsanierung wird nach Fertigstellung des Fördergerüstes mit drei Bergbauwinden von der THYSSEN SCHACHTBAU GMBH bzw. der TS BAU GMBH realisiert.


Neues Fördergerüst 
Neues Fördergerüst 

Rasenhängebank2
Rasenhängebank vor dem Rauben des Bestandsgerüstes (innen) mit neuem Fördergerüst (außen)

Rasenhängebank2a
Rasenhängebank nach Rauben des Bestandsgerüstes im unteren Teil

Seilscheibenbühne
Blick von der Seilscheibenbühne über die Dächer Freibergs

Erster Einsatz der neuen Raisebohranlage RBR 400 von Herrenknecht

Projektstart Raisebohrungen in Österreich.

Anfang 2021 erhielt die THYSSEN SCHACHTBAU GMBH den Zuschlag für die Erstellung von drei Raisebohrschächten.

Die zu erstellenden Schächte haben einen Durchmesser von 4,20 m und eine Teufe von 160 m.

Nach einer Schulung des Baustellenteams für die neue Raisebohranlage beim Maschinenhersteller Herrenknecht in Schwanau konnte Ende November 2021 mit der Mobilisierung und Installation des Equipments begonnen werden. Der Bohrstart erfolgte am 4. Dezember 2021. Die zielgenaue Pilotbohrung wurde erfolgreich abgeschlossen.

Anschließend konnte mit dem Abschlagen des Pilotbohrmeißels, der Montage des Reamers (Erweiterungskopf) und dem vorsichtigen Anschneiden begonnen werden. Sobald ein ebenes Schneidbild erreicht wurde und die Schneidrollen vollständig in Kontakt mit den Firsten standen, konnte die Leistung der Anlage peu à peu gesteigert werden. Nach Durchschlag des Reamers konnte dieser wieder nach unten gebaut und am Schachtfuß demontiert werden. 

Daran anschließend wurde das Bohrgestänge ausgebaut, die Anlage demontiert und mit der Vorbereitung für den Umzug auf den zweiten Bohrplatz begonnen. Die weiteren Raisebohrschächte werden nach den wohlverdienten Weihnachtsferien im neuen Jahr hergestellt. Für die bereits erbrachte Leistung ist dem Baustellenteam größter Respekt zu zollen.

Raisebohranlage       Reamer

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